Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

Untersuchungsmaterial: 5ml Heparin Blut

Laut Umweltbundesamt „entstehen PAK bei der unvollständigen Verbrennung von organischem Material wie Holz, Kohle oder Öl, sowie in Kleinfeuerungsanlagen, durch industrielle Prozesse, offene Feuerstellen oder Tabakrauch. Zudem ist diese Stoffgruppe ein natürlicher Bestandteil der fossilen Rohstoffe Kohle und Erdöl. Teeröle und bestimmte Öle aus der Erdölverarbeitung können zum Weichmachen Gummi und Kunststoffen beigemischt werden. Der größte Anteil der PAK, die den Verbraucher erreichen, stammt aus diesen Verwendungen. Ob in Mousepads, Spielzeugen oder Badeschuhen – „Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe“ (PAK) sind allgegenwärtig.

Viele PAK haben krebserregende, erbgutverändernde und/oder fortpflanzungsgefährdende Eigenschaften (Crone and Tolstoy, 2010). Einige PAK sind gleichzeitig persistent, bioakkumulierend und giftig (toxisch) für Menschen und andere Organismen. Stoffe, die diese Eigenschaften verbinden, sind aus Umweltsicht besonders besorgniserregend.

Info vom UBA zu Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe

Es werden bis zu sieben polyzyklische Aromaten untersucht.

  • Acenaphthylen
  • Fluoranthen
  • Benzo(a)pyren
  • Benzo(b)fluoranthen
  • Benzo(k)fluoranthen
  • Benzo(ghi)perylen
  • Indeno[1,2,3-c,d]pyren

Chlorierte Lösungsmittel

Das Untersuchungsprofil umfasst: Dichlormethan, Tetrachlorethan, Tetrachlormethan, Trichlorethan, Trichlorethylen (Trichlorethen)

Untersuchungsmaterial: 5ml EDTA Blut

Chlorierte Lösungsmittel finden sich in Abbeizmitteln für Lacke, Entfettungsmitteln und Extraktionsmitteln für Koffein, sowie als Lösungsmittel für Harze und Kunststoffe. Dichlormethan wird als Kältemittel in Kühlaggregaten eingesetzt.

Mikroplastik- Kunststoffe

Kunststoff i.e  Plastik findet in der heutigen Industrie und in privaten Haushalten breite Anwendung.

Plastik abfälle reichern sich in Ökosystemen an; weltweit werden weniger als 10 % des jemals produzierten Kunststoffs recycelt. Seit den 1950er Jahren ist die Produktion auf über 450 Millionen Tonnen jährlich angestiegen, was dazu führt, dass 79 % des gesamten Kunststoffs auf Deponien landen oder in die natürliche Umwelt gelangen.

Aufgrund seiner Beständigkeit zerfällt Kunststoff in Mikro- und Nanoplastiken, die Böden, Süßgewässer, Ozeane, Meereslebewesen, Wildtiere und Menschen kontaminieren. Jährlich gelangen schätzungsweise 1 bis 2 Millionen Tonnen Plastik in die Ozeane; dabei tragen Länder mit niedrigem bis mittlerem Einkommen den größten Anteil bei – weniger aufgrund eines höheren Pro-Kopf-Verbrauchs als vielmehr infolge einer begrenzten Infrastruktur für die Abfallwirtschaft.

Artikel: https://www.dguht.de/blog/timmy-und-das-plastikmeer-warum-der-gestrandete-wal-uns-alle-betrifft/